Author Archives: Tom

Video: How vinyl records are made

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Sehenswerter PR-Film von 1956

Als Toningenieure noch Schlips und Kragen bei der Arbeit  trugen und Datenverarbeitung auf hochmodernen Lochkarten erfolgte, wurde “The Sound And The Story” als recht aufwendiger Werbefilm produziert. Die Produktion dokumentiert den Prozess von der Orchesteraufnahme über die Schallplattenherstellung bis hin zur Distribution der Ware.

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So funktioniert eine CD-Recordable

Der Silberling

Der CD-R und DVD-R Rohling besteht zuvorderst aus einem transparenten Kunststoffträger. Auf der Oberfläche befindet sich eine vorgefertigte spiralförmige Rille – ähnlich einer Schallplatte. Aber anders als beim Vinyltonträger dient diese Rille dem Laser beim Schreiben und Lesen nur als Führungsrille. Das eigentliche Speichermedium ist eine veränderbare Schicht aus organischem Farbstoff. Der Farbstoff ist nebenbei Ursache für den wunderschönen blauen oder grünen Schimmer der Recordables. Unter dem organischen Material befindet sich eine weitere dünne Schicht aus Aluminium, Silber oder gar Gold. Sie dient der Lichtreflexion. Das Material verleiht der CD aber auch ihr charakteristisch metallisches Aussehen.

Die Aufnahme

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Recordables mit farbig bedruckter Oberfläche

Beim Beschreibungsvorgang werden entlang der Führungsrillen durch Hitzewirkung des Lasers kleine Gruben in das organische Substrat gebrannt. Diese ausgebrannten Gruben legen die darunterliegende Metallschicht frei. Hierdurch entstehen Punkte erhöhter und verringerter Reflexion. Die komplementären Eigenschaften „Grube ja-nein“ oder „hohe Reflexion ja-nein“ repräsentieren den digitalen Code:
Grube gebrannt = hohe Reflexion = Digital 1. Keine Grube gebrannt = niedrige Reflexion = Digital 0.

Die Wiedergabe

Beim Lesevorgang kommt ein weit schwächerer Laserstrahl zum Einsatz; so schwach, dass er die Beschaffenheit des Substrates, und somit die Dateninformation, nicht wieder verändern kann. Der Laser leuchtet entlang der Führungsrille die eingebrannten Gruben sowie deren Zwischenräume aus. Die Intensität des von der CD reflektierten Lichts wird von einem lichtempfindlichen Detektor im Lesegerät gemessen und als eine Abfolge von Punkten hoher oder geringer Reflexion erkannt. Das digitale Muster aus der Abfolge „hohe Reflexion: ja/nein“ entspricht also der digitalen Information die vorher über Hitzebehandlung auf die CD kodiert wurde.

Kleines Kompendium GEMA

Kulturelle Werte?

Die uns umgebende kulturelle und mediale Vielfalt ist nur möglich, weil das Werk des Künstlers und Urhebers bei uns wie auch in den meisten Ländern der Welt als geistiges Eigentum anerkannt ist. Der Schutz dieser persönlichen Rechte liegt also gleichwohl im Interesse der Gemeinschaft. Das sieht auch der Gesetzgeber so, denn unlängst wurden die schon lange bestehenden Urheber- und Leistungsschutzrechte aufgrund stark zugenommener Rechteverletzung und Piraterie bestätigt und gestärkt.

Geschichte

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Das bekannte Signet erscheint auf dem Etikett aller von der GEMA lizensierten Datenträger.

Geboren wurde die Idee einer Verwertungsgesellschaft von dem Komponisten Richard Strauss. Es grämte ihn, daß Andere an seinen sehr erfolgreichen und allerorts aufgeführten Kompositionen Geld verdienten, ihm selbst aber vom eigenen Kuchen kein Stück übrig blieb. Seit nun einem Jahrhundert vertritt die “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte” die Interessen der Inhaber von musikalischen Urheberrechten. Rechtsinhaber musikalischer Werke sind: Komponisten, Textdichter, Arrangeure und Musikverlage.

Aufgaben

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Für jegliche Vervielfältigung bedarf es der Zustimmung der Rechteinhaber

Die GEMA administriert neben den mechanischen Vervielfältigungsrechten auch die Rechte für die Aufführung auf Bühnen, die Wiedergabe an öffentlichen Orten sowie die Rechte für Radio- und TV Sendung. Im Rahmen der Datenträgerproduktion interessieren wir uns hier nur für die mechanischen Rechte. Die “mechanische” Vervielfältigung von Programmen jeder Art bedarf grundsätzlich der Zustimmung der Rechteinhaber. Im Falle von Musik-Programmen werden die Rechtsinhaber fast immer von der GEMA vertreten. Die Zustimmung zur Vervielfältigung wird routinemäßig erteilt. Allerdings stehen in diesem Fall den Urhebern Vergütungen zu, für welche die GEMA das Inkasso übernimmt. Die Höhe der Vergütung bemisst sich nach Art des musikalischen Werkes, Spielzeiten, Menge der replizierten Tonträger und Abgabepreis an den Handel.

Anmeldung einer Produktion

Jede industrielle Vervielfältigung eines Tonträgers oder Datenträgers muss bei der GEMA angemeldet werden. Die Anmeldepflicht gilt auch dann, wenn Ihr selbst Rechteinhaber seid oder wenn sämtliche Musiktitel “GEMA-frei” sind. GEMA-frei bedeutet hier, es gibt entweder keine Rechteinhaber (mehr) oder aber die GEMA vertritt die beteiligten Rechte nicht. In beiden Fällen wird zwar angemeldet, es werden aber keine Lizenzabgaben an die GEMA fällig. Was aber ist, wenn Ihre CD oder DVD gar keine Musik enthält? Egal, auch in diesem Fall muß eine Anmeldung erfolgen. Sie beschränkt sich aber auf das schlichte Statement, daß eben keine Musik enthalten ist.

Kleines Kompendium Rechte

Urheberrecht und Leistungsschutz

Bei der Vervielfältigung von Inhalten jeglicher Art auf Datenträgern werden in der Regel zwei Kategorien von Rechten berührt. Das sind erstens die Urheberrechte und zweitens die Leistungsschutzrechte. Die Urheberrechte betreffen die Rechte der geistigen Urheber der Programme, sowie die Rechte der beteiligten Verlage. Urheber sind zum Beispiel Komponisten und Autoren.Die Leistungsschutzrechte betreffen einerseits die Rechte der darstellenden Künstler und andererseits die Rechte der Hersteller bzw. Inhaber der technischen Aufnahmen und Programme. Inhaber von Leistungsschutzrechten sind zum Beispiel Musikinterpreten und Schallplattenfirmen.

Vervielfältigung

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Geistiges Eigentum ist gesetzlich geschützt

Eine Vervielfältigung eines Werkes auf Datenträgers darf nur dann erfolgen, wenn erstens die beteiligten Urheberrechte mit den Urhebern geklärt bzw. im Falle von Musik über die GEMA abgegolten wurden; und zweitens, wenn entweder Ihr selbst Inhaber der Leistungsschutzrechte seid oder Ihr von den Inhabern dieser Rechte zur Vervielfältigung autorisiert worden seid (Lizenznahme).

The future of audio engineering

This is a fascinating essay from John La Grou. He is predicting (nothing less than) the future of music production.

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Holodeck on the head

“One hundred years ago, Oscar Wilde noted that life imitates art. Today, technology mimics science fiction. In the not-too-distant future audio engineers will have a holodeck on their head. The future of music, audio, filmmaking, gaming – any creative media construction, from inception, to post-production, to delivery – is truly boundless and limited only to our collective imagination”.

John La Grou is the inventor of POW-r, the word’s leading digital bit-length reduction algorithm, licensed to companies such as Apple and Avid. He is also founder and CEO of Millennia Media, a world leader in the desgin of audio- electronica for critical acoustic music. Roughly half of all major Hollywood films scores are recorded via Millennia electronics.

Read more (Tape Op Magazine)

Common misconceptions about mastering

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Justin Perkins: “The most interesting part of the mastering session are the intervals”

“A very big part of my job as a mastering engineer is educating clients before, after, and during their project” – says fellow mastering engineer Justin Perkins. Certainly true in our experience! This is an interesting article published by Pro Audio Files.

Article: “Common misconceptions about the mastering process”. Read more